Den Kandersteger Skimarathon noch etwas in den Beinen spürend (merci Jönu fürs Spuren) ging ich am Dienstag zusammen mit Jönu in die Schmadrihütte um tagsdarauf die Grosshorn N-Wand zu machen und über die Anenhütte ins Lötschental nach Blatten abzusteigen. Nach einem lustigen Abend in der Hütte gingen wir um 4 Uhr los und waren um 5 Uhr am Einstieg der Wand. Die Verhältnisse in der Wand waren ordentlich. Die Bergschründe liessen sich (wenn auch z.T. mit kurzen Umwegen) gut passieren, wirklich guten Trittschnee hatten wir zwar selten aber wir kamen trotzdem flüssig voran (merci nochmals Jönu fürs Spuren) - alles konnte am gestreckten Seil geklettert werden - und die Felsriegel konnten wir mit sehr schöner Eiskletterei zwischen den Felsen hindurch überwinden. Das Gipfelfeld zog sich dann in die Länge - da ich zu faul war, tagszuvor das Steigeisen von Mono- auf Duozack umzubauen, kam ich in den Genuss von ein wenig Zusatztraining für die Beine :) - aber nach ca. 7,5 Stunden in der Wand erreichten wir den Gipfel und machten eine ausführliche Pause bei Würsten und Käse. Der Abstieg war ein Schneehatsch im z.T. sehr schwerem Schnee verbunden mit ''gelegentlicher'' Stollenbildung an den Steigeisen. Als Dessert gab es noch einen Ritt mit dem Pistenfahrzeug von der Fafleralp bis nach Blatten. BOOYAKA!
Mittwoch, 28. März 2012
Montag, 27. Februar 2012
Montag, 20. Februar 2012
Finderlohn
Mit der Absicht den 'Bück dich'-Quergang aus der Nähe zu betrachten, klettern wir die ersten beiden Seillängen zum Stand unter dem Eis-Vorhang von 'Finderlohn'/'Bück dich'. Hier entscheiden wir uns den 'Finderlohn' probieren. Die ersten Meter der ersten Mixed-Länge entpuppen sich als eieriges Gelände ohne Absicherungsmöglichkeiten. Entlang der Rissverschneidung geht es weiter bis unter das Dach und danach quert man knapp 10 Meter zu einem Bohrhakenstand. Die Länge fordert das ganze Bewegungsrepertoire - vom wackeligen Aufsteher bis zum Klimmzug an den Eisgeräten, YES PLEASE! Die Absicherung ist nicht ganz ohne, kurze Schrauben und Friends können helfen. Nicht alle Sicherungen sind zuverlässig zu legen, so verabschiedet sich ein Friend bereits durch ein wenig Seilzug. Im Nachstieg lässt sich die Seillänge einigermassen gut klettern ;)... Nach kurzzeitiger Nicht-Ansprechbarkeit im Quergang (ich sage nur: "RUHE!") kann der Sachsen-Meister am Stand das breite "Yes please, I did it"-Grinsen auflegen. Die zweite Seillänge ist besser absicherbar aber pumpiger als die erste. Nach dem Schlaghaken quere ich einige Meter nach links an den Eisvorhang, doch auch hier nimmt die Explosionsgefahr für die Unterarme nicht ab. Nach einigen Metern im Eis neigt sich das Gelände ein wenig und dann folgt wieder klassisches Eis-Gelände.
Mittwoch, 15. Februar 2012
Montag, 13. Februar 2012
Eiszwerge once again
Die mittlerweile zur 'mir ist gerade nichts anderes in den Sinn gekommen und sie ist einfach wunderschön'-Tour avancierten Eiszwerge sind momentan in einem absoluten Plaisir-Zustand. Nach der Querung durch die Zwergenlandschaft kann man direkt in an einen Eiszapfen rauspreizen und kann danach im Eis bis zum Stand gehen. Auch die untere Mixed-Länge ist in einem guten Zustand allerdings hat es nicht soviel Eis wie auch schon und man muss in der Mixed-Verschneidung etwas höher steigen bis man an den Vorhang rausqueren kann.
Abonnieren
Posts (Atom)






















